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Morelia/Linares hat wieder begonnen. Wie schon im letzten Jahr wird das Turnier doppelrundig in Mexiko (Morelia) und Spanien (Linares) ausgetragen. Es wird wieder spannend sicherlich wieder spannend. Zum einen wäre da die Zeitverschiebung von ca. 6 Stunden beim Wechsel. Zum anderen dürfte es interessant werden, ob Magnus Carlsen es gelingt, seinen Schwung aus Corus mit in dieses Turnier zu nehmen!? Falls ja, dürfte er auch hier für einen Sig gut sein. Aber kommen wir einfach mal zum Teilnehmerfeld. An eins gesetzt ist Vorjahressieger Anand mit einer Elo von 2801. Danach kommen entsprechend der Elo-Zahlen: Iwantschuk, Topalow, Leko, Radjabow, Aronian, Schirow und Carlsen. Die erste Runde endete schon mal mit drei Siegen (Anand gewann mit Schwarz gegen Schirow, Leko mit Weiß gegen Radjabow und Topalow mit Weiß gegen Aronian).
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Carlsen und Aronian + Corus 2008 |
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Ein spannendes Turnier der Superlative ging zu Ende. Es war eines der am hochkarätigst besetzten Turniere aller Zeiten. Neben dem aktuellen Weltmeister Anand spielten auch die Exweltmeister Kramnik und Topalow mit. Aber keiner von ihnen konnte das Turnier gewinnen. Im Gegensatz zu den letzten wichtigen Turnieren - inklusive der Weltmeisterschaft - waren es diesmal die jungen Spieler, die die Akzente setzten.
Allen voran stürmte Magnus Carlsen dem Sieg entgegen, welchen er sich am Ende mit Levon Aronian teilte. Damit konnte Aronian seinen Erfolg vom letzten Jahr wiederholen. Ebenso beidruckend war das Spiel von Radjabov, der mit einem halben Punkt Rückstand ins Ziel kam. Er teilte sich den dritten Platz mit dem Punktgleichen Weltmeister Anand, er war der einzige "alte" Haudegen, der den Youngsters Parole bot. Das Spiel von Carlsen war extrem erfrischend. Es ist erstaunlich, wie vielseitig er eröffnungstheoretisch aufgestellt ist und mit welchem Siegeswillen er in die Partien ging. Zu seinen Opfern zählte auch der wahrhaftig nicht leicht zu bezwingende Kramnik - Glückwunsch Magnus! Wohl nicht zufrieden mit seinem Ergebnis dürfte Topalov gewesen sein - für mich noch immer einer der interessantesten Spieler (schachlich wenigstens). Ein kleiner Trost dürfte ihm aber sein Sieg gegen seinen Erzrivalen Kramnik gewesen sein!? Es war eine sensationelle Partie und dafür gibt es vom ChessCoach-Team den Schönheitspreis! Anbei noch die Turniertabelle:
A C A R L I K A T P M E W G Punkte 1: Aronian 2739 X = = 1 = = 0 = 1 = = = 1 1 8.0 2: Carlsen 2733 = X 0 = 0 = 1 = = 1 1 1 1 = 8.0 3: Anand 2799 = 1 X 0 = = = = 1 1 = = = = 7.5 4: Radjabov 2735 0 = 1 X = = = = = = = 1 = 1 7.5 5: Leko 2753 = 1 = = X = = = 0 = 1 = = = 7.0 6: Ivanchuk 2751 = = = = = X = = = = = 1 = = 7.0 7: Kramnik 2799 1 0 = = = = X = 0 = = 1 = = 6.5 8: Adams 2726 = = = = = = = X = 0 = = 1 = 6.5 9: Topalov 2780 0 = 0 = 1 = 1 = X = = 0 0 1 6.0 10: Polgar 2707 = 0 0 = = = = 1 = X = 0 = 1 6.0 11: Mamedyarov 2760 = 0 = = 0 = = = = = X = 1 = 6.0 12: Eljanov 2692 = 0 = 0 = 0 0 = 1 1 = X = 0 5.0 13: Van Wely 2681 0 0 = = = = = 0 1 = 0 = X = 5.0 14: Gelfand 2737 0 = = 0 = = = = 0 0 = 1 = X 5.0 |
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Kamsky gewinnt World Cup 2007 |
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In Khanty Mansiysk fand der World Chess Cup statt. 64 Schachspieler aus der ganzen Welt duellierten sich im KO-System auf jeweils 2 Partien mit anschliessendem Schnellschach und Blitzschach (jeweils bei vorhergehender Punktgleichheit). Am Ende blieben nur zwei übrig. Sie zählten zum erweiterten Favoritenkreis und konnten sich nicht nur gegen all die anderen Favoriten durchsetzen, sie dominierten auch die aufstrebenden Youngsters.
Im Finale spielten Shirov und Kamsky - 4 Partien -, um den Sieg. Kamsky konnte in der 2 Partie in einer Zeitnotschlacht vorlegen und brachte diesen Vorsprung sicher nach Hause. Nach seinem WM-Kampf gegen Karpow, den er verlor, ist dies sein größter Einzelerfolg.
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Kramnik gewinnt Tal-Memorial 2007 |
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Kramnik gewann souverän das Tal-Memorial 2007 in Moskau. Wieder einmal fanden sich 10 höchst interessante Teilnehmer ein und versprachen einen spannendes Turnier. Neben dem Ex-Weltmeister Kramnik nahm auch der Drittplazierte der letzten WM Gelfand, der zweite der Elo-Liste Iwantschuk, der Vollblutangriffsspieler Shirow sowie die jungen Wilden Carlsen, Mamediarow, Alekseev und Jakovenko teil. Vervollständigt wurde das Feld durch keine geringeren als Leko und Kamsky.
Wie schon erwähnt gewann Kramnik mit 6,5 aus 9 das Turnier. Zweiter wurde Shirow mit 1,5 Punkten Rückstand. Geteilter Dritter wurden mit 4,5 Punkten die punktgleichen Gelfand, Carlsen, Jakovenko und Leko.
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Veselin Topalow gelang dank seines phantastischen Endspurts mit 3 Punkten aus 3 Partien der Sieg beim Vitoria-Turnier (mit 7/10), bei dem die meisten Teilnehmer ihre Einnahmen Wohltätigkeitsprojekten im Kongo spendeten. Das Turnier wurde doppelrundig ausgetragen. Den ersten Durchlauf konnte Ponomariow für sich entscheiden. Dem Endspurt Topalows konnte er aber nur wenig entgegensetzen. Am Ende wurde er mit 1.5 Punkten Rückstand Zweiter. Nisipeanu, der kurzfristig den erkrankten Kalifmann vertrat, wurde mit einem weiteren halben Punkt Rückstand Dritter.
Die Leistungsdichte der Teilnehmer war sehr groß. Lediglich Topalow und Karpow stachen etwas heraus, letzterer leider etwas unerfreulich. Karpow konnte in diesem starken Feld mit 3/10 lediglich den letzten Platz belegen. Ihm war bei sechs Remisen kein Sieg vergönnt.
To Po Ni Po Ka Ka Score -------------------------------------------- 1: Topalow XX =1 =1 01 1= 1= 7.0 2: Ponomariow =0 XX == 11 =0 1= 5.5
3: Nisipeanu =0 == XX == =1 == 5.0
4: Polgar 10 00 == XX 1= =1 5.0
5: Kasimdzhanow 0= =1 =0 0= XX =1 4.5
6: Karpow 0= 0= == =0 =0 XX 3.0
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